Rabeas Traum

Gerechte Schulbildung für Kinder in Bolivien


Rabea Lang "Mein Name ist Rabea Lang, ich stamme aus Büschfeld im Saarland und lebe in Sucre, der Hauptstadt Boliviens. Ich arbeite hier als Schulleiterin und Lehrerin an der "Unidad Educativa Monte Cristo" und unterrichte Religion und Deutsch. Seit 2005, damals noch im Rahmen meines Theologie-Studiums, engagiere ich mich in Bolivien für sozial benachteiligte Kinder.

Unsere Schule "Unidad Educativa Monte Cristo" hat sich integrative Bildung und Chancengleichheit auf die Fahnen geschrieben, eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass sich an den hiesigen sozialen Verhältnissen etwas ändern kann. Unser Kollegium sieht sich somit auch in der Vorbildfunktion für andere Schulen und ist von der Überzeugung motiviert, damit einen kleinen Beitrag zum sozialen Frieden in Bolivien leisten zu können.

Wir führen hier die einzige Privatschule, die allen sozialen Schichten offen steht und in der auch alle sozialen Schichten vertreten sind. 2008 wurde unsere Schule mit dem Privatvermögen des Initiators gegründet und mit Schulmöbeln bestückt. Wir sind eine christliche Schule, Wertevermittlung und intensive Arbeit mit den Familien stehen ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Unseren Schülern sollen neben der schulischen Bildung auch Werte wie Fleiß und Zuverlässigkeit vermittelt werden. 115 Schüler in den Klassenstufen 1 bis 6 sowie in einer Vorschulklasse besuchen derzeit unsere Schule.

Viel ist schon getan, aber noch viel mehr ist zu tun. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung durch Spenden und Patenschaften, um das Schulgeld für unsere Schüler aus ärmsten Verhältnissen aufzubringen."

Durch Patenschaften aus Deutschland ist es derzeit für 29 Kinder aus 20 sehr armen Familien möglich, unsere Schule zu besuchen. Weiterhin konnten durch Spenden Schüler aus 16 Familien durch eine Ermäßigung des Schulgeldes unterstützt werden, sodass ihre Familien nicht an Nahrungsmitteln, Wasser und Strom sparen müssen, um ihnen eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Mit diesen finanziellen Hilfen kann auch verhindert werden, dass Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren die Schule abbrechen, um zu arbeiten, damit jüngere Geschwister ernährt werden können. Dank der Spenden konnten auch ein Fotokopierer gakauft sowie eine Biblio-/Mediathek gegründet werden. Erste Errungenschaften der Bilbliothek waren 20 Bibeln für den Religionsunterricht. Im Laufe der Zeit soll auch ein Computerraum eingerichtet werden.

Die Christliche Erwachsenenbildung e. V. fördert das Projekt für eine gerechte Schulbildung in Bolovien. Insbesondere sollen Kinder aus armen Familien die Möglichkeit erhalten, ihren "Schul"-Weg zu gehen. Eine gute Schulbildung ist eine sichere Bank für das ganze weitere Leben! Hierzu will die CEB beitragen.

Wir bitten Sie der CEB dabei zu helfen! Dies kann geschehen über Patenschaften für einzelne Kinder, durch projektbezogene Spenden für Unterrichtsmaterialien oder Ausstattungsgegenstände, und, und, und...

So kann die vorbildliche Arbeit von Rabea Lang unterstützt und die Ausbildung der bolivianischen Kinder gesichert werden. Helfen Sie mit! Spenden bitte auf das CEB-Konto Nr. 127 281 467 bei der Sparkasse Merzig-Wadern (BLZ 593 510 40). Wenn Sie mehr zu dem Projekt wissen möchten, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen, wir informieren Sie gerne.

 

Soziale Verantwortung endet nicht am eigenen Tellerrand,

...sondern geht vielmehr weit darüber hinaus. Diese Verantwortung lebt seit einigen Jahren eine junge Saarländerin in Sucre, der Hauptstadt Boliviens: Rabea Lang. Die aus Büschfeld stammende Diplom Theologin arbeitet als Schulleiterin an einer ganz besonderen Schule. Von Rabea Lang wurde in Sucre die erste nichtstaatliche Schule Boliviens gegründet, die auch sozial benachteiligte Kinder aufnimmt. So werden Kinder aus armen Familien gefördert, die sich das Schulgeld für private Schulen an sich nicht leisten könnten. Aber die Schule "Unidad Educativa Monte Christo" hat sich die integrative Bildung und Chancengleichheit auf die Fahnen geschrieben und einen Weg gefunden, diese Ziele auch in der Praxis zu leben. Mittels Spenden und Patenschaften ermöglicht man es Kindern aus nicht so gut gestellten Elternhäusern die Privatschule neben "reicheren Kindern" zu besuchen. Einen wesentlichen Anteil an den bereits zu verzeichnenden Erfolgen haben auch die zahlreichen Spenden und Aktionen aus dem Landkreis Merzig Wadern: So haben die Schülerinnen und Schüler des Merziger Stefansberggymnasiums  2.000,- Euro - dem Erlös zweier Weihnachtsbasare - gespendet und auch die Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums Nunkirchen haben schon verschiedene Spendenaktionen durchgeführt.

Und auch der Vorstand des CEB e.V. schon vor einiger Zeit entschlossen, nachdem man auch schon in der Vergangenheit verschiedene Hilfsprojekte unterstützt hat, nun dem Projekt "Rabeas Traum" von einer gerechten Schulbildung in Bolivien zu helfen. Wie nötig diese Unterstützung und die Umstrukturierung des bolivianischen Schulsystems sind und welche Erfolge man bereits vorzeigen kann, erläuterte Rabea Lang selbst im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs in der CEB Akademie. Von besonderer Bedeutung sei für die Schulleitung neben dem Ziel, den Kindern eine solide Schulausbildung zu Teil werden zu lassen, die Wertevermittlung. Insbesondere, so Rabea Lang, sind dies Fleiß und Zuverlässigkeit sowie soziales Lernen, woran es in Bolivien noch weitgehend fehle. Und die selbst auferlegte Verantwortung der Schule gehe noch weiter: geplant sei  die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Schulabschluss während der Ausbildung oder dem Studium weiter zu begleiten auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. Wie bemerkenswert und einzigartig das Konzept und die Arbeit der Schule seien, könne man daran ersehen, dass nach nur einem Jahr Schulbetrieb bereits der deutsche Botschafter in Bolivien, Dr. Philipp Schauer, auf die Schule aufmerksam geworden sei und der "Unidad Educativa Monte Christo" gleich einen Besuch abgestattet habe. Die CEB fördert das Projekt will damit ihrem Bildungsauftrag auch indirekt gerecht werden."?Eine gute Schulbildung ist eine sichere Bank für das ganze weitere Leben, in Bolivien wie in Deutschland", so CEB-Vorsitzender Gisbert Eisenbarth. "Wir werben insbesondere für die Übernahme von Patenschaften als direkte Unterstützung für die Schulkinder. 360 ? Schulgeld fällt an oder mit 100 ? können die Schulbücher pro Kind für ein Jahr finanziert werden", so Eisenbarth weiter.

Wer sich engagieren möchte, erhält weitere Informationen zu "Rabeas Traum" und die Möglichkeit der Unterstützung oder einer Patenschaft bei der CEB Akademie in Hilbringen, Telefon 06861/9308-0 oder per Mail unter info(at)ceb-akademie.de.